Publikationen

Förderverein Palliative Patienten-Hilfe Hanau e. V.  

Heilen: selten Lindern: öfters Trösten: immer

Mit der Notfallmappe möchten wir Interessierten Informationen und eine Orientierung zur Patientenverfügung zur Verfügung stellen. Über die Inhalte der Broschüre „Patientenverfügung – Leiden-Krankheit-Sterben…“ (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) erhalten Sie erste Informationen über den Umgang und die Ausfertigung von Patientenverfügungen. Hierbei ist es uns wichtig zu betonen, dass der Förderverein in keiner Weise beratend tätig werden kann. Für eine Beratung stehen Ihnen Rechtsanwälte/Notare Ihrer Wahl gerne Rede und Antwort. Zwischenzeitlich gibt es auch Kreditinstitute, die in Kooperation mit Rechtsanwälten/Notaren eine solche Serviceleistung anbieten. Fragen Sie bei Ihrem Kreditinstitut nach.

Mit der Broschüre „Notfallmappe“ (Hessisches Ministerium für Soziales und Integration und Landesseniorenvertretung Hessen e. V.) liefern wir Ihnen eine sinnvolle Ergänzung zu der „Rettungsdose“ des Deutschen Roten Kreuzes. In dieser Mappe können Sie alle Ihre persönlichen Dinge schriftlich festhalten. So haben Ihre Angehörigen in einem Notfall alle wichtigen Informationen von Ihnen und über Sie auf einen Blick.

Wir würden uns freuen, wenn Sie über die Anforderung der Notfallmappe Mitglied in unserem Verein würden. Durch Ihren Beitrag unterstützen Sie unsere wertvolle Arbeit.

Übrigens: Die aktuellsten Unterlagen zu diesem Thema finden Sie auf den folgenden Internetseiten – auch zum downloaden:

www.soziales.hessen.de
www.bmjv.de

„Palliativpflege – Notfallmappe"

Mit Würde leben - auch in der letzten Lebensphase

– eine Handreichung zur Palliativpflege Daheim und im Heim.

Wenn es soweit sein wird mit mir, brauche ich den Engel in dir.

Bleibe still neben mir in dem Raum,
jag den Spuk, der mich schreckt, aus dem Traum.
Sing ein Lied vor dich hin, das ich mag
und erzähle, was war manchen Tag.

Zünd ein Licht an, das Ängste verscheucht,
mach die trockenen Lippen mir feucht.
Wisch mir Tränen und Schweiß vom Gesicht,
der Geruch des Verfalls schreck dich nicht.
Halte ihn fest, meinen Leib, der sich bäumt,
halte fest, was der Geist sich erträumt,
spür das Klopfen, das schwer in mir dröhnt,
nimm den Lebenshauch wahr, der verstöhnt.

Wenn es soweit sein wird mit mir,
brauche ich den Engel in dir.

Friedrich Karl Barth, geb. 1938 in Kassel, ev. Pfarrer
Peter Horst, geb. 1927 in Groß-Leistenau/Westpreußen, ev. Pfarrer




„Sie sind wichtig, weil Sie sie sind
Sie sind bis zum letzten Augenblick
Ihres Lebens wichtig, und wir werden alles tun,
damit Sie nicht nur in Frieden sterben,
sondern auch bis zuletzt leben können“


Dr. Cicely Saunders, geb. 1918, Ärztin, Krankenschwester in Groß-Britannien, Gründerin der HOSPIZ-Bewegung.

„Palliativpflege – Daheim und im Heim“

Die Kultur des Lebens und des Sterbens "ars vivendi - ars moriendi"

– eine Handreichung zum "Fachforum Palliativversorgung 2010" vom 12. Juni 2010 im Congress Park Hanau


"Die Kultur des Lebens und des Sterbens" - unter diesem Titel hat der Förderverein in seinem Fachforum 2010 renommierte Autoren und Disutanten eingeladen, das Thema aus medizinisch-literarischer, aus soziologisch-ethischer und aus spirituell-theologischer Sicht zu beleuchten.

- Wie kann sich jeder Mensch aus seinem Leben heraus auf Ende und Tod vorbereiten?
- Welche Rahmenbedingungen finden wir in unseren Versorgungssystemen?
- Was bietet die Literatur an Anregung und Anstößen, sich dieses verdrängenden Themas anzunehmen?
- Wodurch finden wir spirituelle Hilfestellungen?

Die Vorträge und die Podiumsdiskussion des Fachforums sind in dieser Handreichung zusammengefasst.

Veranstalter und Herausgeber: Förderverein für Palliative Patienten-Hilfe Hanau e.V.
Redner: Bischof Prof. Dr. Martin Hein (Kassel), Prof. Dr. Andreas Heller M. A. (Wien) und Dr. Harald Retschitzegger MSc (Ried).

Die Kultur des Lebens und des Sterbens "ars vivendi - ars moriendi"

Die Würde des Menschen am Lebensende

Zur Relevanz juristischer, theologischer, palliativmedizinischer und moralisch-ethischer Perspektiven
Reihe: Symposion – Anstöße zur interdisziplinären Verständigung
Bd. 11, 2009, 104 S., 19.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-10232-4, Bestellen

Die Würde des Menschen am LebensendeDie “Würde des Menschen” – ein vielbenutzter und strapazierter Begriff. Renommierte, einer breiteren Öffentlichkeit durch Publikationen zum Thema bekannte Autoren äußern sich aus dem moralisch-ethischen, dem theologischen, dem rechtlichen, dem medizinischen und dem gesellschaftspolitischen Blickwinkel zu diesem Thema.

Die interdisziplinäre Gesamtschau fokussiert auf die letzte Lebensphase und ist hochaktuell vor dem Hintergrund der gesetzgeberischen Diskussionen. Wie definiert sich Würde des Menschen? Von der Kant'schen Selbstzweckformel über die unverrückbare Gottgegebenheit der Würde zu einer offenen Ethik am Lebensende spannt sich der Bogen. Was ist regelbar? Müssen wir überhaupt alles regeln? Reichen bestehende gesetzliche Vorgaben aus? Ist ein gesamtgesellschaftlicher Konsens zu dieser Problematik erreichbar? Was fordert die demographische Entwicklung von uns?

Auf einem interdisziplinären Symposium im Jahre 2008 in Hanau wurden diese Themen kontrovers praesentiert, die Vorträge sind hier zusammengefasst.

Die Herausgeber:
Kaesemann Holger, Haas-Weber Maria, Kleem Karl

Die Autoren:
Elsner Frank, Priv.-Doz. Dr. (Aachen)
Gronemeyer Reimer, Prof. Dr. Dr. (Gießen)
Kampits Peter, Prof. Dr. (Wien)
Lehmann Kardinal Karl, Prof. Dr. (Mainz)
Putz Wolfgang, Rechtsanwalt (München)

Die Würde des Menschen am Lebensende