Haus der Gesundheit in Hanau, Pflegestützpunkte

Dr. Silke Hoffmann-Bär, Leiterin des Hauses der Gesundheit in der Willy-Brandt-Straße in Hanau, stellte dem Runden Tisch des Palliativnetzwerks Hanau / Main-Kinzig bei seinem 54. Treffen die Einrichtung vor.

Zu den Angeboten gehören Amtsärztlicher Dienst, Sozialpsychiatrischer Dienst, Hygiene, Umweltmedizin und vieles mehr. Die meisten seiner Aufgaben nimmt das Haus der Gesundheit weiterhin im Zusammenwirken des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau wahr.

Davon zu unterscheiden ist das Angebot im Pflegestützpunkt Hanau. Dieser ist aus dem ehedem gemeinsamen Pflegeberatungszentrum hervorgegangen und bleibt im Haus der Gesundheit angesiedelt. Aber gesetzliche Rahmenvorgaben führten infolge der Kreisfreiheit der Stadt Hanau dazu, dass der Pflegestützpunkt Hanau seit dem 1. Januar nur noch von Personen in Anspruch genommen werden darf, die im Bereich der Stadt Hanau wohnen.

Der Runde Tisch fand dies bedauerlich, wenngleich es dem Main-Kinzig-Kreis gelungen ist, für die Bevölkerung in Bruchköbel, Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau, Niederdorfelden und Schöneck durch eine demnächst öffnende Außenstelle ein anderes, ortsnahes Angebot zu finden.

Über das im Flyer des Pflegestützpunktes Hanau beschriebene, allgemeine Beratungsangebot hinaus wird im Speziellen auch eine Beratung zu Fragen der palliativen Versorgung angeboten.

* In dem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass palliative Versorgung keineswegs erst in der Sterbephase eines Menschen zum Tragen kommt. Häufig erstreckt sie sich über lange Zeiträume. Indem sie neue Lebensqualität ermöglicht und belastende Faktoren abmildert, kann sie sogar lebensverlängernd wirken.

Vorheriger Beitrag
Neugeschaffene EPP-Teams in zwei Pflegeeinrichtungen